Unterstützt wird das Projekt durch die Firmen Alpetour (Starnberg)und Pinnacle Systems.

Das LSH Kempfenhausen veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München eine innovative Bergsportwoche für Schüler.
Das Gymnasium und Internat „Landschulheim Kempfenhausen“ bei Starnberg führte im Zeitraum vom 24. bis zum 28. Juni ein pädagogisches Sommer-Projekt für Schulklassen durch, das auf einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen einer universitären Einrichtung und einer öffentlichen Schule basiert.

Mountain-Biken und Klettern statt Leichtathletik und Fußball – dieser Sportunterricht kann sich sehen lassen. Vor allem, wenn er im Ahrntal in Südtirol stattfindet.
Dort konnten sich in der diesjährigen Sommer-Freizeit die Schüler der siebten Jahrgangsstufe beim Rafting oder im Klettergarten austoben. Während des viertägigen Aktivprogramms lernten sie auch, sich mit Karte und Kompass zu orientieren, die Gefahren der Bergwelt besser einzuschätzen oder einzelne alpine Pflanzen zu bestimmen.
Das Programm war ist so aufgebaut, dass es zentrale Bildungs- und Erziehungsziele auf spielerische Art und Weise erreichen will. Dazu gehört die Vermittlung von sozialer Kompetenz, Umwelterziehung sowie die Steigerung der Problemlösefähigkeit.
Das Projekt soll das Interesse und die Freude an Sport und Natur fördern, und dabei gleichzeitig wichtige Schlüsselqualifikationen vermitteln.
Die Initiatoren von Cool-Summer wollen den Forderungen einer zeitgemäßen Pädagogik und Didaktik gerecht werden. Und dazu gehört es auch, Schule lebensnah und kreativ zu gestalten. Damit lassen sich im Sinne einer fächerübergreifenden Zusammenarbeit auch die Fächer Biologie, Deutsch, Erdkunde und Informatik in das Sportprojekt einbinden. 

Die Aktivitäten während der Bergaktivwoche werden sich nicht nur auf den Sportunterricht beschränken. Die Schüler können während ihres Aufenthaltes im Ahrntal ihre Erlebnisse und Eindrücke über das Internet veröffentlichen. Ihnen werden Notebooks, Video- und Digitalkameras zur Verfügung gestellt, damit sie Bilder bearbeiten, Webseiten gestalten und digitales Videomaterial schneiden können.
Die aktualisierten Cool Summer-Seiten werden dann täglich über eine analoge Telefonleitung an den Server in Deutschland übertragen und können über die Internet-Adresse www.kempf-cool.de abgerufen werden.
So können sich Eltern und Freunde aktuell darüber informieren, was jeden Tag im Ahrntal passiert. Und beruhigt auch mal einen Tag ohne persönliche E-Mail von den Kids abwarten.

Die Projekte Cool-Summer und Cool-Winter werden von bekannten Unternehmen wie dem Reiseveranstalter Alpetours sowie dem Spezialisten für digitale Videobearbeitung,
der Firma Pinnacle Systems, unterstützt.
Beim Winter-Event treten zudem der Skifabrikant Kneissl sowie der Snowboardhersteller Nitro als Sponsoren auf.

Das Landschulheim Kempfenhausen ist eine öffentliche Heimschule sowie ein Gymnasium. Zu den weiteren innovativen Projekten und Angeboten des LSH Kempfenhausen gehören beispielsweise das Internet-Portal kempf-cool.de sowie das digitale-klassenzimmer.de.
 

Kontakt am LSH Kempfenhausen:
Tel. 08151/26360 FAX: 08151/263619

Hermann Zischka (Schwerpunkt Organisation)
E-Mail:
hermann.zischka@t-online.de

Christian Helfricht (Schwerpunkt Pressearbeit)
E-Mail:
chhelfricht@t-online.de

Max Reimeier (Schwerpunkt Internet)
E-Mail: max.reitmeier@t-online.de

Kontakt bei der TU München:

Lehrstuhl für Sportpädagogik
Dr. Bernd Banik
Tel.: 089/289 245 28
E-Mail:
b.banik@wiso.tu-muenchen.de

Für weitere Informationen fragen Sie bitte nach bei: 

Zur Bergaktivwoche im Sommer:

“Wir nutzen bei unserer Sommersportwoche in Südtirol Bewegungsräume zu Wasser, an Land und in der Luft.

Wir fördern die Schüler darin, sich die spezifischen Erfahrungsqualitäten in den sich dort anbietenden bzw. zu schaffenden Bewegungssituationen zu erschließen. Wir möchten ihnen jenseits vom schulischen Alltag Begegnungen mit ihrem eigenen Körper/ ihrer Körperlichkeit, anderen Menschen (Mitschüler, Lehrer, Studenten, Bewohnern des Ahrntals) sowie der Natur- und der Kulturlandschaft ermöglichen. Sie sollen dabei körperliche Selbstsicherheit und ihr Selbstwertgefühl (weiter-) entwickeln, Wertschätzungen für personale (Mitwelt) und materielle Umwelt (Natur- der Kulturlandschaft) auf- und ausbauen und lernen, wie vom einzelnen nicht zu lösende Probleme von der Gruppe bewältigt werden können.

Anleihen aus pädagogischen und didaktischen Ansätzen nehmen wir dabei u.a. aus der Erlebnispädagogik, Konzepten zur Körpererfahrung, Ansätzen zum ästhetischen Wahrnehmen und Handeln (insbesondere im Sport), Ansätzen zur Umweltbildung/-erziehung, dem Konzept der Schlüsselqualifikation, Konzepten zum problemorientierten Lehren und Lernen “

Dr. Bernd Banik

Lehrstuhl für Sportpädagogik

Technische Universität München

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