Dienstag

Dienstag, 22. Juni 2004

Wetter: bewölkt, später dann Sonne und abends Regen bei durchschnittlich 19 Grad
Mittagessen: Lunchpakete (Semmeln, Getränke)
Abendessen: Goulaschsuppe, Kaiserschmarrn mit Kompott
Stimmung: lustig und heiter

Unsere Reporterin Sabrina  war für Sie in luftigen Höhen unterweges. Hier ihr Bericht vom Hochseilgarten

Ab in die Boote und los geht`s: Jessica und Sarah erzählen von ihren Erlebnissen beim Rafting.

Eine kurze Einführung in das Rafting gibt es von Reporter Andreas.

Grüße an die lieben Eltern gibt es in unserer Rubrik Grußbotschaften

Im Starinterview: Gamze Adic

Bild des Tages: Ein Boot kämpft sich durch die peitschenden Wogen

In luftigen Höhen: Der Hochseilgarten

Nun sind wir schon den zweiten Tag da und es ging gleich in die Stromschnellen von Südtirol mit professioneller Ausrüstung, doch dazu erzählen euch Jessica und Sarah mehr.

Nun zum spektakulären Hochseilgarten: Er liegt ca. 7 Meter über dem Boden. Er ist an großen Bäumen befestigt und immer mit verschiedenen Stationen verbunden . Das bedeutet um von einer Station zur anderen zu kommen, musste man sich an starken Seilen festhalten und Karabinerhacken sicherten unseren Trip. Anfangs zeigte uns ein Profi, wie wir uns hoch oben selbst sichern können. Danach ging es über eine Strickleiter zur ersten Plattform. Von dort aus gelangten wir über NUR ein Seil zur nächsten Plattform. Um zur nächsten Station zu kommen, musste man eine Art Strickleiter hinter sich bringen. Doch noch lange war es nicht geschafft! Jetzt musst du wieder über ein Seil zum festhalten: Nur ein Seil pro Meter hängt von einem hohen Führungsseil herab. Das Ende des Parcours war immer noch nicht in Sicht. Nun ging es über eine Art Seilbahn zur nächsten Plattform. Für manche war das die einfachste Aufgabe, für andere die schwerste! Zuletzt musste man einen Balken überqueren. Die Schwierigkeit: Es gab nichts zum festhalten! Endlich nur noch ein Hindernis und dann gings ab zurück auf die Erde. Für Leute mit Höhenangst kam jetzt wohl das schlimmste - das Abseilen!  Schnell noch einen Karabinerhaken eingehängt und dann ging`s ab nach unten!
     

Wettpaddeln im eisigen Wasser: Rafting auf der Ahr

Am Vormittag fuhren wir mit den Bussen , nachdem wir gestern in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden, zu der Raftingstation. Dort mussten wir dann in nasse, stinkende Ausrüstung schlüpfen. Danach watschelten wir mit unseren Gummischuhen zu den Booten, wo wir Helme und Paddel bekamen. Nach professioneller Erklärung zogen wir die Boote in den Fluss und los ging es! Unser Begleiter gab uns Befehle und wir ruderten im Takt den reißenden Fluss hinab. Doch damals ahnten wir noch nicht, welche hohen Wellen noch auf uns zu kommen würden! Nach einiger Zeit konnten wir nicht mehr bremsen und rasten mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Felsen. Durch den Aufprall fiel eine aus unserer Gruppe fast aus dem Boot in das acht Grad kalte Wasser. Auf unserer Fahrt ereigneten sich noch viele andere Zwischenfälle: Wir lieferten uns eine Menge Wasserschlachten, wobei das Boot der Lehrer kenterte (grins).

Schließlich stand eine schreckliche Schwimmübung auf dem Programm, bei der wir uns von einem großen Stein in das eiskalte Wasser stürzen mussten. Die Übung war sehr unangenehm, da wir alle sowieso schon durchgefroren waren, den meisten blieb deswegen auch die Luft weg. Wohlbehalten ließen wir uns von der starken Strömung ans Ufer treiben. Jetzt wanderten wir (immer noch mit diesen ekligen Anzügen) einen Berg hinauf, auf dem wir einen riesigen Wasserfall besichtigten. Danach bewältigten wir noch das letzte Stück der Fahrt und wurden dann, sobald wir am Ende ankamen, zur Pension gefahren. Sofort rannten alle unter die heiße Dusche und dann gab es auch schon Abendessen.

Rafting für Einsteiger: Andis Eindrücke und Erfahrungen

Bevor wir unseren Spaß am Raften haben konnten, musste sich jeder Neoprenanzug , -schuhe und –jacke anziehen. Bei einer Wassertemperatur um die 8C° würden wir ohne solche Sachen nicht lange überleben. Die Instruktoren sagten uns, beim Raften komme es darauf an, nie in Panik zu geraten, auch wenn man über Bord geht. Heute wollten uns die Instruktoren das Raften mit Spaß beibringen und wir haben uns mit den Lehrern und den anderen Schülern Wasserschlachten geliefert. Einmal haben mich sogar mein Instruktor und der eines anderen Bootes, das ich zuvor mit Wasser bespritzt hatte, zusammen über Bord ins eiskalte Wasser geworfen. Doch danach hat mich mein Instruktor wieder ins Boot gezogen. Es war wirklich sehr witzig und wir hatten sehr viel Spaß.

Grußbotschaften an die lieben Eltern

Hallo Mama und Papa,

mir geht es super gut hier. Heute waren wir „raften“ das war voll cool! Außerdem waren wir im Hochseilgarten. Unsere Zimmer sind voll schön und das Essen ist gut. Ich vermisse euch und unsere zwei Miezies! Schönen Gruß an alle. Eure Steffi Streitberger

Hallihallo meine „geliebten“Eltern,

mir geht’s viiieeeel beser jetzt und ihr müsst euch KEINE Sorgen machen, okay? Macht euch ne schöne Woche (wenn Rahel euch lässt ;D ). Morgen schauma Fußball und alle bisher gemachten Videos. Und tschüß, Debbie.

Interview mit Kultstar Gamze Ardic

Was hat Ihnen an diesem Tag am besten gefallen?
Das Wildwasser-Rafting natürlich, weil es so richtig schön nass war.

Hatten Sie sehr viel Angst, als Sie auf den 7m hohen Plattformen im Wald standen?
Ich war nicht mal oben, weil ich so panische Höhenangst habe. Nachdem ich so viele Leute gesehen habe, die Angst hatten, war ich sehr froh, dass ich nicht oben war.

Auf was freuen Sie sich morgen?
Auf das Mountainbiking natürlich, obwohl ich mir sicher bin, dass es stressig wird. Aber wenn ich mich weigern würde mitzufahren, würde ich nicht mehr bei meinen Fans ankommen, wenn Sie verstehen, was ich meine...

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben.
Ich danke Ihnen auch.

Leider konnte Gamze sich nicht mehr Zeit für ihre Fans nehmen, da sie mit einem Flieger zu einem wichtigen Anlass nach New York flog.
(Interview: Debbie Sillmann)