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Wenn wir mit dem Radl die Berge erklimmen
Der letzte Tag vor der Abreise! Traurige Gesichter sieht man überall. Doch dieser Tag war nicht nur der letzte Tag, sondern auch der anstrengendste. Mit einem Teil der Gruppe ging es hoch hinauf fast bis in die Gipfel der Berge. Wie immer gab es um 8.00 Uhr Frühstück. Um 9.30 standen alle Bikes bereit zur Abfahrt. Zuerst gingen wir zu einer Bushaltestelle um von dort aus mit einem Bus zum Bergwerk zu fahren, in dem vor langer Zeit Kupfer abgebaut wurde. Nachdem die Schüler eineinhalb Stunde gefroren hatten, durften sie sich eins der vielen Mountainbikes aussuchen. Endlich ging es los. Doch auf eine langweilige Bergabfahrt begaben wir uns nicht. Anfangs ging es nur bergauf. Schon beim ersten Berg mussten viele aus dem Sattel steigen und zu Fuß weiter gehen. Nach dem ersten Halt teilten wir uns in Gruppen auf. Gruppe 1, die Guten, Gruppe 2, die sehr Guten, Gruppe 3, die Ausdauernden, und Gruppe 4, die eher Langsamen. Von der Straße aus radelten wir in den Wald hinein. Dort fuhren wir oft auf Matsch und manchmal sogar neben den Wegen zwischen den Bäumen. Dreckig kamen wir an unserer ersten Pausenstation an. Die Lichtung, auf der eine Kapelle stand, war nur von Fahrrädern und Schülern des LSH Kempfenhausen übersäht. Alle holten ihre Lunchpakete heraus, und die Radler, die ihre Trinkflaschen schon ausgetrunken hatten, füllten sie an einer Trinkwasserquelle auf. Nach ca. 20 Minuten brachen wir erneut auf um zu einer Alm zu fahren. Dort angekommen konnte man entscheiden, ob man entweder auf der Alm bleibt oder noch weiter den Berg erklomm. Die Rückfahrt war danach ziemlich einfach. Am Schluss bekam Julian noch einen Platten und bei Sarah ging die Kette zu Bruch. Sarah wurde dann von einem Lehrer nach Hause geschoben. Als wir dann an der Jugendherberge angekommen waren, zogen sich viele ihre Badeanzüge, Bikinis oder Badehosen an und sprangen in den eiskalten Pool.
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Dankeschön an die Studenten
Also, zuerst mal, wie Stefan Raab sagen würde, ein fettes, fettes, fettes Dankeschön an euch alle, denn ihr seid und wart echt alle voll locker und cool und nicht so verklemmt und spießig wie ein kleiner Teil der Lehrer (ich nenne jetzt besser keine Namen grins). Das war echt lustig mit euch und leider, leider kann ich nicht über alle Studenten etwas erzählen, weil ich nur ein paar kennen gelernt habe – aber so weit ich es gehört habe waren die restlichen auch total nett. So kommt es, dass ich nur über Andi, Stefan, Anne und Alisa erzählen werde, aber ich kann natürlich nur über das erzählen, was ich selber erlebt habe und genau aus dem Grund gebe ich nun ein ganz persönliches Dankeschön an die hier vier genannten Studenten.
Andi: Auch genannt, natürlich nur von mir (ich kannte seinen Namen nicht, hihi) Rastamen oder alias Tarzan, weiß ganz genau, dass ich die „coole“ Alice und nicht die hässliche Alice aus dem Wunderland bin. Danke , dass man mit dir so viel lachen konnte.
Anne: Ihr habe ich noch keinen Spitznamen gegeben, weil ich sie so lange gesiezt habe, bis ich nebenbei ihren Namen mitbekam. Na ja, zumindest freut sie sich schon (wenn sie hoffentlich bald an unsere Schule kommt) mich in der K 13 zu haben, weil ich ja soo lustig bin und außerdem finde ich, dass sie meiner Meinung nach eine super Motivationskünstlerin ist, denn bei jedem kleinsten Stück, welches man beim Klettern errungen hatte, wurde man so „gelobt“, dass man dachte, man könnte den Mount Everest bezwingen. Danke, denn ohne dich wäre bei manchen meiner Mitkletterer bestimmt schon nach ein paar Metern das Selbstvertrauen ausgegangen!
Alisa: Ich finde, dass Alisa eine warme Ausstrahlung hat und sehr beruhigend auf einen wirkt. Danke, danke, danke, weil wenn du nicht gewesen wärst, wäre ich an diesem ätzenden Wasserfällen in diesen widerlich stinkenden Neoporenanzügen erfroren!
Stefan: Tja, was soll man bei ihm sagen? Er ist ein sehr (so weit ich das sehen kann) ausgeglichener Typ. Mit ihm haben wir es geschafft, den 1. Platz bei der Orientierungsrallye zu machen. Auch an dich ein ganz dickes Dankeschön (vor allem für meine gewonnene Kuscheldecke).
Also, und jetzt noch einmal ein ganz, ganz großes Danke, das bis zum Himmel und wieder zurück reicht von allen Lehrern (die sind ja nicht soooo wichtig ) und natürlich von allen, allen Schülern an Anne, Stefan, Nanni, Martin, Tarzan, Marcus, Korbi, Christian, Franzi, Julia und Babs. Wir hoffen alle – oder besser gesagt – wir wollen, dass wir euch bald an Lehrerpulten in unseren Klassen sehen und wehe, wehe, ihr könnt uns Mathe nicht richtig erklären ....... nein schmarn (* grins *). Bis hoffentlich am Pult eure Alice
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Interview mit keine zwei Kultstars! Interviewt wurden Jessica Mai und Sarah Bischoff von Alice Prahmann
Reporterin: Was habt ihr heute an Sport getrieben?
Jessica und Sarah: Wir waren klettern und wanderten zu drei Wasserfällen.
Reporterin: Was von diesen beiden Sportarten liegt euch denn besser?
Jessica: Klettern! Wer geht denn schon gerne wandern? So etwas macht doch niemand freiwillig!
Sarah: Jessica hat völlig recht und natürlich macht mir das Klettern auch viel mehr Spaß, vor allem finde ich aber, dass man dort eine viel bessere Klettererfahrung sammeln konnte.
Reporterin: Okay, dann rede ich wohl besser mit euch über eure heutigen Klettererfahrungen . Wer hat euch eigentlich gezeigt, wie man das macht, und womit man dann eigentlich klettert?
Sarah: Nachdem uns die Studenten unsere Kletterausrüstung gegeben hatten, zeigten sie uns, wie man denjenigen, der klettert, richtig sichert und zwar so, dass er nicht herunter fallen kann.
Jessica: Und danach durften wir uns ein paar Meter an den Felswänden versuchen. Anschließend trauten sich die mutigen Kletterer, die größtenteils Mädchen waren, bis nach ganz oben an den Umlenkhaken (wir waren auch dabei).
Reporterin: Nachdem ihr geklettert seit, habe ich gehört, dass einer von den dort anwesenden Studenten euch eine Art „Affenschaukel“ gebaut hat, wie war das für euch?
Jessica: Am Anfang dachte ich, ich würde gegen einen Felsen krachen, doch meine Freundin erzählte mir, dass getestet wurde, von wo man abspringen musste um diese Gefahr zu vermeiden! Als ich dann von dem erhöhten Felsen sprang, hatte ich so viel Fun , dass ich die ganze Zeit nur noch springen bzw. schaukeln wollte.
Sarah: Anfangs hatte ich Bedenken zu springen, da einige Mädchen schrieen und ich sah, wie eines einfach herunter geschupst wurde, weil es Angst hatte, doch dann, als ich vor dem „Abgrund“ stand, merkte ich, wie Adrenalin in mein Blut gepumpt wurde, und dann sprang ich einfach.
Reporterin: Dann sag ich mal Dankeschön.
Sarah und Jessica: Ja, ja, kein Problem. Ach so, ja noch eins, zum Fußball, wir beide denken mal, dass Tschechien 2:1 gewinnen wird (Sorry) und genau aus dem Grund schwingen wir mal meinen Hintern aus unseren Fernsehsessel - Hasta la vista.
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Das Projekt kempf-cool summer 2004 geht zu Ende. Vielen Dank an alle Reporter. Das Redaktionsteam verabschiedet sich hiermit!
(c) kempf-cool.de // digitales-klassenzimmer.de 2004
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