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Goute Raise
(Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen)
Die Arbeit war getan und nach erfolgreichem Spieleabend,
sich an verschiedenen Getränken labend,
blieben die Lehrer gemeinsam mit den Studenten sitzen,
um noch ein wenig am Kaminfeuer zu schwitzen.
Sofort wurden Hartwurst und Käse aufgeschnitten.
Weil´s so gut passt: als Beilage Schokoladenrippen.
Dazu tranken wir zusammen ein Gläschen Wein;
bei den meisten durfte es noch ein zweites sein.
Voller wurden die Bäuche, leerer aber die Teller.
So verging die Zeit dann auch immer schneller.
Plötzlich wurde aus unbekanntem Grunde
aus dem heiteren Lehrerbunde
allmählich eine leerere Runde.
Manch tapfere Lehrerin wollt noch vorbildlich sitzen bleiben,
irgendwann begann sie dann doch, sich die Augen zu reiben.
Sie dachte sich wohl: „Lass doch die andern weiter trinken,
ich werd jetzt sanft in mein Bette sinken“.
Somit hat sich auch der letzte Lehrer Richtung Bett bewegt,
die Studenten hingegen haben sich noch etwas Tolles überlegt:
Was würd´ da nachts um vier Uhr auch besser passen,
als sich zu dritt auf ´nem Reifen den Hausberg runterzulassen?
Im Dunkeln sind plötzlich mehrere Gestalten umhergeflogen,
den Letzten haben wir dann vom Boden aufgehoben.
Es war zwar nur ein Eckchen vom Zahn abgeschlagen,
zur Sicherheit wurde er dann aber ins Bett getragen.
Der Berg wurde trotzdem noch öfters bezwungen,
zum Aufwärmen haben wir uns nochmals vor den Kamin geschwungen.
Pünktlich um sechs hat der Chefkoch uns abgelöst,
auf den Studentenbuden wurde bis „kurz nach acht“ weiter gedöst
Am nächsten Tag ergab sich erneut ein kleines Logistik-Problem,
denn selbst im BMW wurde es mit ca. zwohundert Taschen recht unbequem.
Freude am Fahren sieht meistens etwas anders aus,
trotzdem kamen unsere Sachen später am Parkplatz wieder raus.
Beim Mittagessen stellte sich dann heraus:
Dem Andi sein Schlüsselbein sieht irgendwie komisch aus.
Wir mussten ihn zum Doktor ins Tal runterbringen,
bis auf ihn konnten alle wieder ganz gut schwingen.
Nach dem Skinachmittag haben wir uns auf den Heimweg gemacht
und dabei über Andis Röntgenbilder gelacht.
Blöderweise haben wir seine Ski vergessen…
So verzögerte sich unser Abendessen.
Nach der zweiten Abfahrt aus Saalbach-Hinterglemm
residierten wir noch kurz im Gasthaus zum Goldenen M.
Danach hat uns Orkan Kyrill noch ordentlich angeschoben.
Somit waren wir ruckzuck in München oben.
Rainer-Maria Klostermaier
Gotthold Ephraim Vetter
Hugo von Freudenblum
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