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Mobil mit Köpfchen

„Mobil mit Köpfchen“ – Eine ADAC-TÜV-Aktion zum Thema „Verkehr und Umwelt“

Das ADAC/TÜV Programm „Mobil mit Köpfchen“ möchte im Rahmen des schulischen Unterrichts dazu beitragen, den Umgang mit individueller Mobilität anhand von Praxisbeispielen darzustellen sowie zum Nachdenken und Bessermachen anregen. Mit dieser Aktion, die vom Kultus -  und Umweltministerium unterstützt wird, sollen die Schüler/innen und Schüler der 11.Jahrgangsstufe angesprochen werden, die kurz vor der Führerscheinausbildung sind oder schon erste Fahrstunden absolviert haben.
Im „Open-air-Klassenzimmer“ wird anhand der Praxis das Thema Verkehr und Umwelt in den Unterricht an Gymnasien integriert. Kernstück dieser unkonventionellen Unterrichtsstunden sind Demonstrations- und Messfahrten mit einem Auto und einem Motorrad.
Am 13.Mai 03 war es dann in Kempfenhausen erstmals soweit. Auf dem Parkplatz des Erholungsgeländes Kempfenhausen konnten die Demonstrationen, leider bei regnerischem Wetter, doch recht gut durchgeführt werden.

Zuerst erläuterte der ADAC-Mitarbeiter anhand eines ausführlichen Arbeitsbogens die Problematik der Belästigung durch Lärm und Abgase. Dabei ging er ausführlich auf die Schallpegelmessungen und die Besonderheiten des Geräuschemissionsanstiegs ein. Nach den kurzweiligen theoretischen Einführungen kam es zu den praktischen Experimenten. In einzelne Gruppen aufgeteilt, mussten die Schülerinnen und Schüler aktiv an den einzelnen Experimenten mitwirken.

Zunächst sollten sie Schätzungen bezüglich des Geräuschpegels für verschiedene Fahrsituationen abgeben, die dann mit objektiven Messungen verglichen wurden. Schon hier gab es die ersten Überraschungen. Besonders die extremen Auswirkungen auf den Geräuschpegel eines sogenannten „Kavalierstartes“ beeindruckten die jungen Leute sehr.
Der freundliche ADAC-Mitarbeiter erläuterte die Ergebnisse immer schülergerecht und nie mit erhobenen Zeigefinger.

Ein weiteres Experiment, bei dem einige Schüler in einem Auto die Lautstärke des Radios kontinuierlich erhöhten, demonstrierte sehr deutlich, dass die Autoinsassen ab einer gewissen Lautstärke akustische Signale außerhalb nicht mehr richtig wahrnehmen können.
Auch die Abgasvolumenuntersuchungen mit besonderen Luftballonen bei verschiedenen Drehzahlen pro Minute verfehlten ihre Wirkung nicht.
Die abschließenden Demonstrationen am Motorrad fanden besonderes Interesse. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen fand diese Aktion bei allen drei elften Klassen großen Anklang. Dieses „Open –air –Klassenzimmer“ sollte zur regelmäßigen Einrichtung am Gymnasium Kempfenhausen werden.

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