Die Einzelteile stammen von einer Facharbeit von Florian Frick, einem ehemaligen Schüler des LSH Kempfenhausen, der in mühsamer Arbeit die Spulen gewickelt , die Leidener - Flaschen gebastelt und den schwierigsten Teil, die Funkenstrecke angefertigt hat. Die Teile waren über Jahre in der Physiksammlung gelagert und mussten nun erst wieder funktionsfähig gemacht werden. Dabei stellte die Funkenstrecke das größte Problem dar. Die einzelnen Metallscheiben waren stark oxydiert und die Glashalterung gebrochen. Nachdem diese Probleme gelöst waren, konnte der erste Versuch gestartet werden.
Unsere vier jungen ”Physiker” bauen sehr sorgfältig unter Anleitung von Florian, oft von seinen Mitschülern liebevoll “Proff” (!?) genannt, den Teslatransformator auf. Dabei beobachtet sie ihr Physiklehrer Herr Reitmeier, (kann bei Maus über Bild sichtbar gemacht werden!) der ihnen vorher die Funktionsweise erklärt hat, aufmerksam und gibt wenn nötig praktische Tips.
Thomas wagt sich zuerst zaghaft mit einer Glimmlampe zur der dünnen Spule. Schließlich sind alle begeistert, als diese sehr hell aufleuchtet und ein langer kontinuierlicher Funke überspringt.
Jetzt gibt es für die anderen kein Halten. Jeder will den Funkenüberschlag selbst erleben und die Leuchtstoffröhre ganz ohne Stromanschluss zum erleuchten bringen. Demnächst will die Gruppe weitere Versuch starten und dann die Ergebnisse mit Zeitaufnahmen im Dunkeln festhalten. Damit sollen diese Phänomene noch besser präsentiert werden. Ausserdem will man den Teslatrafo optimiernen. Vielleicht gelingt es auch solche Entladungen, wie sie auf den unteren Biledern gezeigt werden zu erzielen. Diese Fotos werden dann sofort hier veröffentlicht. Als wieder mal reinschaun!